
Mehr als nur Worte: Warum Eure zweisprachige Hochzeit in Schottland unvergesslich wird
Zwei Beispiele aus der Praxis
Luca & Andrew: Eine deutsch-schottische Traumhochzeit
Bei der Outdoor-Zeremonie von Luca und Andrew war es besonders wichtig, dass sich Lucas Familie aus Deutschland als aktiver Teil der Feier fühlen konnte. Deutsch und Englisch wurden nicht einfach Abschnitt für Abschnitt übersetzt, sondern ganz selbstverständlich miteinander verbunden. So konnten die Gäste die Geschichten, Witze und emotionalen Momente gemeinsam erleben – unabhängig davon, welche Sprache sie am besten verstanden.
Andrew sagte danach: „Wir waren begeistert, dass du die Zeremonie auf Englisch und Deutsch halten konntest, sodass sich alle unsere Gäste einbezogen fühlten. Viele Gäste sagten uns, es sei die beste Trauung gewesen, die sie je erlebt hätten.“
Lest hier die ganze Geschichte von Luca und Andrew.
Ellie & Stevens: Eine persönliche Schlosshochzeit
Bei der Schlosshochzeit von Ellie und Stevens kamen Gäste mit unterschiedlichen sprachlichen und kulturellen Hintergründen zusammen. Auch hier konnten wir Anekdoten, Geschichten und persönliche Momente in beiden Sprachen erzählen, ohne daraus zwei getrennte Zeremonien zu machen.
Ihr Feedback: „Die Zeremonie war wunderschön, persönlich und witzig. Du hast uns perfekt eingefangen ... Die Tatsache, dass du alles auf Deutsch und Englisch machen konntest, war fantastisch und bedeutete, dass sich alle unsere Gäste einbezogen fühlten.“
Entdeckt hier Ellie und Stevens' Geschichte.


Der Traum von einer Hochzeit in Schottland
Der Traum von einer Hochzeit in Schottland – mit seinen majestätischen Castles und atemberaubenden Landschaften – ist für viele Paare der Inbegriff von Romantik. Doch wenn ein Teil der Familie oder des Freundeskreises aus dem deutschsprachigen Raum kommt, taucht schnell eine wichtige Frage auf: Wie gestaltet man eine Zeremonie, bei der sich alle Gäste von Herzen willkommen und einbezogen fühlen?
Als gebürtige Österreicherin, die seit vielen Jahren in Schottland lebt und hier als Traurednerin arbeitet, ist genau das eine Herzensangelegenheit für mich. Ich habe viele Paare auf diesem Weg begleitet und erlebt, wie eine zweisprachige Trauung zu einem der emotionalsten und verbindendsten Momente einer Hochzeit werden kann.
Die typischen Sorgenfalten: Langweilig? Zu lang?
Die meisten Paare kommen mit ähnlichen Fragen zu mir. Vielleicht erkennt ihr euch darin wieder?
Die Frage der Zeit:
„Verdoppelt sich dadurch nicht die Länge der Zeremonie?“
Die Angst vor Langeweile:
„Schalten unsere englischsprachigen Gäste nicht ab, wenn Deutsch gesprochen wird?“
Oft entsteht daraus die Idee, als Kompromiss nur einzelne deutsche Abschnitte einzustreuen. Man hofft, es so einfacher und kürzer zu machen. Aus meiner Erfahrung kann das aber eher zu einem unruhigen Gefühl führen – zu einem ständigen „Stop-and-Go“, das den emotionalen Fluss der Zeremonie stört und sich am Ende weniger inklusiv anfühlt.
Die Magie der zwei Sprachen: Es geht nicht ums Übersetzen
Lasst mich mit einem der größten Missverständnisse aufräumen: Eine gelungene zweisprachige Zeremonie ist keine Block-für-Block-Übersetzung.
Ich würde niemals zuerst alles auf Englisch und danach alles auf Deutsch wiederholen. Das wäre tatsächlich langweilig – und würde die Zeremonie unnötig verlängern.
Stattdessen geht es darum, die beiden Sprachen so miteinander zu verweben, dass eine gemeinsame Zeremonie entsteht. Dabei gibt es keine feste 50/50-Regel. Wie viel Deutsch und wie viel Englisch sinnvoll ist, hängt davon ab, wer dabei ist, wer welche Sprache versteht und welche Teile der Zeremonie euch besonders wichtig sind.
Ich suche nach natürlichen Pausen und logischen Übergängen, um kleine, charmante Spannungsbögen zu erzeugen. Ein emotionaler Satz auf Deutsch, die Reaktion der Familie, ein Lächeln – und schon sind die englischsprachigen Gäste neugierig und mitten im Geschehen, noch bevor die sinngemäße Übertragung kommt. So entsteht ein gemeinsames Erleben, ein Rhythmus, der alle mitnimmt.
Dazu gehört auch das Verständnis für kulturelle Nuancen. Österreichischer Schmäh oder deutscher Humor funktionieren anders als trockener britischer Witz. Nach 25 Jahren in Grossbritannien kann ich den Ton für beide Kulturen so anpassen, dass er authentisch und passend bleibt – statt irgendwo in einer verwässerten Mitte zu landen.
Warum mir das so wichtig ist: Meine eigene Geschichte
Dieses Thema berührt mich auch ganz persönlich.
Bei meiner eigenen Hochzeit haben wir meinen Eltern einfach eine gedruckte Übersetzung der Zeremonie in die Hand gedrückt. Ich erinnere mich noch heute daran, wie sie auf das Blatt blickten, um den Worten folgen zu können, anstatt den Moment wirklich mit uns zu erleben.
Diese Erinnerung ist einer der Gründe, warum mir zweisprachige Zeremonien so wichtig sind. Niemand sollte bei einer Hochzeit das Gefühl haben, nur dabei zu sein, während die eigentliche Zeremonie in einer Sprache stattfindet, die er oder sie nicht versteht.
Eine zweisprachige Trauung kann stattdessen etwas ganz anderes sein: eine Zeremonie, in der beide Sprachen selbstverständlich ihren Platz haben und sich beide Seiten der Familie wirklich als Teil desselben Moments fühlen.


Eure deutsch-englische Hochzeit in Schottland
Vielleicht lest ihr das hier als Paar in Schottland, bei dem ein Partner oder ein Teil der Familie deutschsprachig ist. Und damit meine ich das ganze Spektrum der deutschen Sprache – ganz gleich, ob ihr aus Deutschland, Österreich, der Schweiz oder Südtirol kommt.
Wie viel Deutsch und Englisch in eure Zeremonie einfließt, hängt ganz von euch und euren Gästen ab. Manche Paare möchten beide Sprachen möglichst gleichwertig verwenden, bei anderen liegt der Schwerpunkt stärker auf einer Sprache. Entscheidend ist nicht die genaue Verteilung, sondern dass sich niemand ausgeschlossen fühlt und die Zeremonie trotzdem ihren natürlichen Fluss behält.
Als gebürtige Österreicherin, die seit 25 Jahren in Grossbritannien lebt, kenne ich beide sprachlichen und kulturellen Welten aus eigener Erfahrung. Und als Traurednerin kann ich eure Zeremonie so gestalten, dass Deutsch und Englisch nicht wie zwei getrennte Teile wirken, sondern ganz selbstverständlich zusammengehören.
Wenn ihr euch fragt, wie das bei eurer Hochzeit konkret aussehen könnte, erzählt mir einfach ein bisschen von euch, euren Gästen und euren Vorstellungen. Gemeinsam können wir herausfinden, welche Mischung für euch am besten passt.




