Verwurzelt in Liebe: Kaylas & Jacks intime Gartenhochzeit in Speyside

„Die Hochzeit interessiert mich nicht, aber ich investiere in die Ehe." Als Kayla das während unserer Planung zu mir sagte, wusste ich: Diese Zeremonie würde anders sein als alle anderen. Es ist vielleicht das Klügste, was je eine Braut zu mir gesagt hat, und es brachte den Geist des Tages, den wir gemeinsam gestalten sollten, perfekt auf den Punkt.

Kayla fand mich über Instagram, mit einer Vision, die mehr Gefühl als Plan war: Schottland, klein, intim, ohne Aufhebens. Der Ort, den die beiden wählten, hätte nicht passender sein können. Das wunderbar verspielte Hideaway under the Stars ist ein originelles Refugium im Stil eines Hobbit-Hauses, kurz außerhalb von Aberlour in der Speyside gelegen und umgeben von einem zauberhaften eigenen Garten. Und an einem herrlich sonnigen, warmen Tag im späten Frühling wurde Kaylas Traum von einer entspannten Zeremonie unter freiem Himmel wahr, genau so, wie sie es sich vorgestellt hatte.

Wir waren zu siebt in diesem Garten: Kayla und Jack, ihre beiden Jungs, Jacks Eltern und ich, dazu die vierbeinigen Familienmitglieder, die selbstverständlich mittendrin statt nur dabei waren. Denn dies war nie eine Party mit angehängter Zeremonie. Es war der Schritt in die Ehe, bezeugt allein von dem kleinen Kreis, der von Anfang an Teil dieser Geschichte war.

Wir begannen die Zeremonie damit, einfach einmal tief durchzuatmen und uns umzusehen: ein Garten in den Highlands, kein Zeitplan, kein Publikum, das unterhalten werden musste, und kein Ort, an dem irgendjemand sonst hätte sein müssen. Das gab den Ton für alles Weitere vor. Kaylas und Jacks Liebesgeschichte ist eine Geschichte von tiefen Wurzeln statt Feuerwerk, ein langsames, geduldiges Zusammenwachsen über rund fünfzehn Jahre, aus dem still und leise eine Familie wurde, ein gemeinsames Leben und eine gemeinsame Vision von einer Zukunft, nah an der Natur und nah beieinander. Dieser Tag war für die beiden kein dramatischer Wendepunkt; er war Ernte und Aussaat zugleich, ganz bewusst vollzogen, mit offenen Augen, von zwei Menschen, die genau wissen, wofür sie sich entscheiden.

Dieses Bild der Wurzeln zog sich durch die gesamte Zeremonie. Wir teilten die wunderschönen Worte von Louis de Bernières über die Liebe: „Wer wirklich liebt, dessen Wurzeln wachsen unter der Erde aufeinander zu, und wenn alle hübschen Blüten von den Zweigen gefallen sind, stellen sie fest, dass sie ein Baum sind und nicht zwei." Worte, die wie für diese beiden geschrieben scheinen. Sie tauschten Ringe und versprachen einander „alles, was wir gemeinsam wachsen lassen" – und ihre persönlichen Eheversprechen hoben sie sich für einen späteren privaten Moment auf, ganz für sich allein, denn manche Versprechen brauchen kein Publikum.

„Von Anfang an hat Monika uns mit großartigen Ideen und Vorschlägen für mögliche Trauorte unterstützt. Am Ende hat genau das zu einem der magischsten Tage meines Lebens geführt. Ein kleiner, intimer Tag, nur wir beide, unsere zwei Kinder, unsere beiden Hunde und meine Schwiegereltern. Gefeiert haben wir draußen bei dem wunderschönsten Hobbit-Haus in der Nähe von Aberlour.

Monika hat mich völlig überwältigt mit dem, was sie in unsere Zeremonie eingebracht hat. Sie hatte eine so berührende und perfekt zu uns passende Trauung vorbereitet, in der sich all das widerspiegelte, was uns und unsere gemeinsame Geschichte bis hierher ausmacht.

Wir wollten es unkompliziert und kurz und schön haben. Monika hat eine ruhige und friedliche Atmosphäre geschaffen, und die Worte, die sie für unsere Zeremonie geschrieben hatte, haben uns alle tief berührt.

Wir sind dir vor allem dafür unendlich dankbar, dass du uns einfach verstanden zu haben schienst und uns auf eine Weise in Worte fassen konntest, von der ich dachte, dass wir beide sie bisher nur fühlen konnten.“

Kayla & Jack

Alles an diesem Tag folgte einem einzigen Prinzip: ganz im Moment zu sein. Die Fotos waren schon Tage zuvor entstanden, damit an diesem Tag niemand für irgendetwas posieren musste. Es gab keinen Zeitplan, keine Gratulationsschlange, keine Reden, nur einen Segen für zwei Menschen, die mit beiden Füßen fest auf der Erde stehen: mit Wünschen für fruchtbares Land und milde Jahreszeiten, Hunden um die Füße, Bienen in den Blüten und Zeit, gemeinsam in die Sterne zu schauen, so wie ganz am Anfang. Und danach? Ein Familienspaziergang hinunter zum Wasserfall.

Kayla und Jack, danke, dass ihr mir eure Geschichte anvertraut habt. Geht nun und lebt das Leben, das ihr euch erträumt habt. Ihr habt es gepflanzt, jetzt schaut zu, wie es wächst.

Copyright Monika Strell 2026