
Lukas & Hanna: Eine Highland-Hochzeit in Assynt
Als Lukas und Hanna beschlossen, für ihre Hochzeit nach Schottland zu kommen, kannten sie das Land schon gut genug, um zu wissen, was sie suchten: keinen Strand, sondern etwas Ruhigeres und Geschützteres, mit Bergen im Hintergrund und Blick auf ein Loch. Die beiden kommen aus Österreich, was für mich als gebürtige Österreicherin eine besondere Freude war, und sie hatten die weite Reise im Campingbus auf sich genommen, quer durch Europa bis in die schottischen Highlands. Nach der Hochzeit würde die Reise auf dieselbe Art weitergehen, mit einer kleinen Campingbus-Flitterwochen-Tour durch die Gegend. Ein Anfang und ein Ende, die beide perfekt zum Paar passen.
Ich habe mich besonders gefreut, dass sie am Ende in meiner eigenen Ecke der Nordwest-Highlands gelandet sind. Wir fanden genau den richtigen Ort bei Glencanisp, kurz außerhalb von Lochinver: Loch Druim Suardalain vor uns, dahinter der Suilven, der markanteste Berg von Assynt. Am Tag selbst zeigte er sich etwas widerspenstig und verschwand immer wieder für längere Zeit hinter den Wolken. Aber wenn er zu sehen war, hielt die Kulisse alles, was sie versprochen hatte.












Und dann kam der Moment, der diese Zeremonie ganz zu ihrer eigenen machte. Bei vielen schottischen Hochzeiten trinkt das Paar nach dem Ja-Wort als Erstes gemeinsam einen Schluck Whisky aus dem Quaich. Lukas und Hanna hatten etwas anderes im Sinn. Sie hatten ein Stück Kuchen und zwei Gabeln dabei – und das war das Erste, was sie als Ehepaar miteinander teilten. Persönlich, fröhlich und im allerbesten Sinne durch und durch österreichisch.
Herzlichen Glückwunsch, Lukas und Hanna. Möge es immer Kuchen geben – und möge es euch immer wieder nach Schottland ziehen.Und dann kam der Moment, der diese Zeremonie ganz zu ihrer eigenen machte. Bei vielen schottischen Hochzeiten trinkt das Paar nach dem Ja-Wort als Erstes gemeinsam einen Schluck Whisky aus dem Quaich. Lukas und Hanna hatten etwas anderes im Sinn. Sie hatten ein Stück Kuchen und zwei Gabeln dabei – und das war das Erste, was sie als Ehepaar miteinander teilten. Persönlich, fröhlich und im allerbesten Sinne durch und durch österreichisch.
Herzlichen Glückwunsch, Lukas und Hanna. Möge es immer Kuchen geben – und möge es euch immer wieder nach Schottland ziehen.






Referenz
Photos: Regenweibchen


Das Wetter überlegte es sich an diesem Tag ungefähr alle drei Minuten anders, was in den Highlands nicht ungewöhnlich ist und durchaus seinen eigenen Reiz hat. Die Regenschauer blieben kurz, es war etwas weniger windig als vorhergesagt, und Lukas und Hanna nahmen das alles vollkommen gelassen. Manche Paare bringt so ein Wetter aus der Ruhe. Die beiden machten einfach weiter – das passte zum Tag und zu ihnen.
Die Zeremonie war auf Deutsch, herzlich und persönlich, und erzählte von einer Beziehung, die über viele Jahre langsam und beständig gewachsen war. Im Mittelpunkt stand das Handfasting, mit einer Kordel, die eine enge Freundin zu Hause in Österreich geflochten hatte. So reiste ein kleines Stück Heimat mit ihnen nach Schottland. Die beiden sprachen ihre persönlichen Eheversprechen, bevor sie den Knoten gemeinsam schlossen.




Falls euch Lukas und Hanna's Campingbus-Elopement inspiriert hat, könnte euch mein Artikel über diese wunderbar flexible Art, Hochzeit und Flitterwochen zu verbinden, gefallen.
