
Die Geschichte zweier Ja-Worte: Franziskas & Joshuas Feier in Edinburghs Riddle’s Court
Auch wenn mein Herz oft für die wilden nordwestlichen Highlands schlägt, haben Hochzeiten in der Stadt ihren ganz eigenen Zauber – vor allem innerhalb der 500 Jahre alten Mauern von Riddle’s Court an der Royal Mile in Edinburgh. Dies war der wunderschöne, faszinierende Rahmen für die symbolische Zeremonie von Franziska und Joshua Anfang April. Bevor sie eintrafen, hatten die beiden für ihr Fotoshooting noch den Elementen getrotzt. Umso schöner war es dann, die Wärme und Geborgenheit der historischen Räume zu genießen, in denen das Wetter keine Rolle mehr spielte.
Die Zusammenarbeit mit Franziska und Joshua war von Anfang an herzlich und unkompliziert. Da die beiden bereits standesamtlich verheiratet waren, konnten wir uns auf das konzentrieren, was wirklich zählte: die Bedeutung ihrer Verbindung. So wurde dieser Tag zu ihrem ganz persönlichen Bekenntnis zueinander: an einem Ort, der für sie eine zweite Heimat ist, und im Kreis ihrer engsten Freunde und Familie.
In unseren Gesprächen kristallisierte sich ihre wunderschöne Philosophie der Ehe heraus. Für sie ist sie kein einmaliges Ereignis, sondern eine bewusste Entscheidung, die sie jeden Tag aufs Neue füreinander treffen. Diese zeigt sich weniger in großen Gesten als in den stillen, alltäglichen Momenten. Daraus wächst die tiefe Überzeugung, dass Heimat kein Ort ist, sondern ein Gefühl, das man mit dem richtigen Menschen erschafft. Genau dieser Gedanke wurde zum Herzstück der Zeremonie und zog sich wie ein roter Faden durch den gesamten Ablauf.






Umgeben von ihren Gästen, was eine unglaublich intime Atmosphäre schuf, haben die beiden im wahrsten Sinne des Wortes den Bund fürs Leben geknüpft. Gemeinsam vollendeten sie bei einem Handfasting einen Knoten, der die Unendlichkeit symbolisiert – ein starkes, greifbares Symbol für ihre tiefe Verbindung. Nach ihren sehr persönlichen Eheversprechen bildete das traditionelle schottische Quaich einen weiteren Höhepunkt. Als Zeichen ihres Versprechens, alle Freuden und Herausforderungen des Lebens gemeinsam zu tragen, tranken sie daraus, während ihr Lied „Sweet Mountain Rose“ von Nathan Evans lief. Wunderschöne, von Freunden vorgetragene Lesungen durchzogen die gesamte Zeremonie und machten sie noch persönlicher.
Franziskas und Joshuas Feier hat wunderbar gezeigt, was eine Hochzeit sein kann: eine freudige Bekräftigung einer Liebe, die bereits tief und echt ist. Es war ein wahres Privileg, ihr zweites, zutiefst persönliches Ja-Wort an einem so geschichtsträchtigen Ort mitzugestalten und mitzuerleben. Der Tag spiegelte ihre Beziehung perfekt wider: Es ging nicht um Perfektion, sondern um echte Verbundenheit, um Wärme und die stille Kraft ihrer Liebe. Danke, Franziska und Joshua, dass ich diesen besonderen Tag mit euch teilen durfte.


Absolut empfehlenswert! Monika hat unsere deutschsprachige Trauung in Edinburgh begleitet und wir waren restlos begeistert. Von der ersten Kommunikation via Mail, bis zur Hochzeit haben wir uns bei Monika super aufgehoben gefühlt.
Mit ihrer Traurede hat sie es geschafft, die perfekte Mischung aus lustigen Geschichten, kleinen Anekdoten und ganz vielen Emotionen aufzugreifen. Auch unsere Gäste haben nur lobende Worte für die Trauung gefunden, die perfekt auf uns und unsere Wünsche abgestimmt war.
Franziska & Joshua
Photos: Charlotte Wotton Photography






